Orchester-News
2.6.2013 TANGO unter freiem Himmel Das 1. Hamburger Akkordeon- orchester tritt auf mit dem Tangotanzpaar Verónica und Marcello von Tango Chocolate im Rahmen des Sommer-Tango 2013 in der Hafencity erster Auftritt: 17:30 - 18:00 Uhr zweiter Auftritt: 19:00 bis 19:30 Uhr Eintritt frei Auftrittsort: Elbpromenade am Unilever-Haus ACHTUNG: bei Regen findet der Auftritt statt im Tango Chocolate, Kirchenallee 25 20099 Hamburg
Hier gibt es einen kleinen filmischen Rückblick auf den Auftritt des 1. HAO mit Verónica und Marcelo vom Tango Chocolate im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe, Januar 2013.
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Vorstellung und Chronik des 1., 2. und 3. Hamburger Akkordeonorchestersder Musikschule Schneider
Musik spielte im Jahr 1964 zwar eine weltweite Rolle, doch das Repertoire für das noch sehr junge Akkordeon war noch rar. Als klassisches Instrument konnte sich das Akkordeon bis zum heutigen Tage nicht durchsetzen, obwohl einzelne Versuche namhafter Komponisten stattgefunden haben, wobei als wohl prominentestes Beispiel die Wirtshausszene aus Alban Berg Wozzeck zu nennen ist.
Die großen Komponisten der Originalmusiken für Akkordeon, wie Rudolph Würthner, Fritz Dobler oder Heinz Ehme begannen diese Repertoirelücke zu schließen, indem anspruchsvolle Orchesterwerke mit hohem Individualitätscharakter entstanden. Dieses Repertoire trug dazu bei, dass Wettbewerbe und Festivals entstehen konnten, bei denen auch das 1. Und 2. Hamburger Akkordeonorchester häufig gastierten. So belegten die Orchester erste Plätze in Offenburg (1971), Wien (1974), Bernsheim (1980), Kopenhagen (1996) und Bestplatzierungen in Luzern (1968) und Innsbruck (1975). Im Rahmen seiner Musikschule pflegte Armin Schneider zudem die Ensemblearbeit (Hamburger Akkorden-Quintett) und war auch hier erfolgreich: Erste Plätze in Offenburg (1971) und Luzern (1975), zweite Plätze beim Rudolph Würthner-Wettbewerb (1987) und beim Premio Internazionale Castelfidardo (1989).
Armin Schneider wollte sich zum Glück nie auf nur ein Musikgenre festlegen und suchte nach immer neuen Stücken, die er zum größten Teil selbst in unzähligen Nachtstunden für Akkordeonorchester bearbeitete. Das weltoffene, vielseitige Orchester und auch das Akkordeon selbst erfreuten sich zunehmender Beliebtheit, so dass vermehrt auch Konzerte im großen Saal der heutigen Laeiszhalle vor mehr als 1000 Zuhörern stattfanden. Armin Schneider leitete die Orchester mit Temperament, Hingabe und Leidenschaft und trug so zur Popularität des Akkordeons bei. Nach 37 Jahren gab er den Dirigentenstab ab. Mit Waldemar Gudi, Profimusiker auf dem Bajan (russisches Akkordeon), wurde im Jahre 2001 ein würdiger Nachfolger gefunden, der die musikalische Leitung des Orchesters übernahm und vor allem auch die Philosophie Armin Schneiders weiterführte.
Seit 2001 liegt der Schwerpunk des Orchesters auf einem vielseitigen Repertoire und interessanter projektbezogener Arbeit. Die Originalmusiken von Adolph Götz, Fritz Dobler und Heinz Ehme erfuhren im Laufe der Jahre eine Reminiszenz, die in einem Konzert zu Ehren Heinz Ehmes in der Laeiszhalle gipfelte, bei dem ausschließlich Werke des anwesenden Hamburger Komponisten aufgeführt wurden.
Weltoffenheit gegenüber Musik beinhaltet für Waldemar Gudi auch das Einstudieren von Pop- (z.B. von Celine Dion) und Jazzstücken (wie Take Five). Im Dezember des Jahres 2009 ist in diesem Zusammenhang ein einmaliges Projekt mit der Hamburger Rockband BrunsBerg entstanden.
Zukünftig ist beispielsweise auch ein Filmmusik-Projekt geplant, bei dem die Entwicklung dieser Musik über viele Jahrzehnte nachvollzogen werden soll. Dazu übt da Orchester bereits heute Werke wie West Side Story, Fluch der Karibik oder Herr der Ringe ein.
Die Proben finden statt:
Kontakt über die Musikschule Schneider, Tel: 040 / 538 40 44
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